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20.11.2002 - 12:51
Ungerechte Entlohnung in Werkstätten kritisiert

Peter Stabenow, Vorstandsmitglied im Netzwerk People First Deutschland e.V.   
Kassel (kobinet) Nachdem sich beim Netzwerk People First Deutschland e.V. Beschwerden gehäuft haben, dass die Löhne von behinderten MitarbeiterInnen in Werkstätten für behinderte Menschen gekürzt werden, weil die Auftragslage in der Werkstatt für behinderte Menschen zurück gegangen ist, kritisiert der Vorstand des Netzwerkes diese Praxis aufs Schärfste.

«Wir von People First finden dieses Vorgehen nicht richtig. Denn wer ist dafür zuständig, dass Arbeit da ist», fragt Peter Stabenow vom Vorstand der Organisation, die für die Selbstvertretung und Selbstbestimmung von Menschen mit Lernschwierigkeiten streitet. «Müssen die behinderten Mitarbeiter von zu Hause ihre Arbeit in die Werkstatt mitbringen oder wurden dafür gut bezahlte Fachleute von der Geschäftsleitung der Werkstatt eingestellt», so Stabenow.

Die Organisation fordert, dass wenn in den Werkstätten nicht genug Arbeit da ist, die Löhne der dafür zuständigen Mitarbeiter gekürzt werden sollten und nicht denen, die nichts dafür können und ohnehin schon äußerst geringe Löhne bekommen. omp

 

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Rolf Barthel   am 26.11.02
 

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