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Tagesaktuelle Nachrichten zur Behindertenpolitik
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  1. Berlin (kobinet)Der Prozess gegen eine ehemalige Pflegerin im Oberlinhaus beginnt am Dienstag, 26.10.2021, vor dem Potsdamer Landgericht. Der 52-Jährigen wird Mord in vier Fällen sowie versuchter Mord in drei Fällen in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen. Bis zum 9. Dezember sind zehn Verhandlungstage angesetzt.

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  2. BERLIN (kobinet)Nach der Veröffentlichung des Sondierungspapiers fordern Sozialverbände die SPD, Grünen und FDP dazu auf, für eine umfassende Pflegereform mit mehr Personal und besseren Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte auch eine Besserstellung pflegender Angehöriger zu berücksichtigen. Die Sozialverbände drängen weiterhin auf die Fusion der privaten und gesetzlichen Pflegeversicherung in eine Pflegevollversicherung sowie einer jährlichen Anpassung des Pflegegeldes durch eine Dynamisierung aller Pflegeleistungen um fünf Prozent.

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  3. Kassel / Berlin (kobinet)Heute Nachmittag beginnen die Koalitionsverhandlungen für den Koaltionsvertrag auf Bundesebene mit einer Spitzenrunde mit den Vorsitzenden der 22 Arbeitsgruppen der einzelnen Parteien. Zum Auftakt der Verhandlungen stellt die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz ihre Vorschläge für die neue Legislaturperiode vor. Aus Sicht des Weibernetz lassen sich die entscheidenden Wünsche, gerade jüngerer Wähler*innen in den Slogan "jünger, weiblicher, zukunftsorientiert“ zusammenfassen. Es geht ihnen etwa um eine zukunftsfähige und lebenswerte Gesellschaft.

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  4. Greifswald (kobinet)Das Landessozialgericht (LSG) Hessen hat in einem Urteil vom August 2021 festgestellt, dass Versicherte im Einzelfall Anspruch auf eine elektrische Rollstuhlzughilfe mit Handkurbelunterstützung gegenüber ihrer Krankenkasse haben können. Darauf weist Henry Spradau hin, der den kobinet-nachrichten immer wieder Berichte über Entscheidungen der Sozialgeriche zur Veröffentlichung zur Verfügung stellt.

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  5. München (kobinet)Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner ist stolz darauf, dass Bayern bereits 2013 den Anstoß zu einer der größten Sozialreformen der vergangenen Jahrzehnte gegeben hat. "Seit 2016 ist nun das Bundesteilhabegesetz (BTHG) beschlossen und wird in mehreren Stufen umgesetzt. Es bringt vielerlei Verbesserungen für Menschen mit Behinderung mit sich. Vor allem aber werden die individuellen Bedarfe und Wünsche der Menschen noch stärker in den Mittelpunkt gerückt, um Hilfen und Angebote passgenau zu gestalten. Nach über vier Jahren intensiver Arbeit an der Umsetzung des Gesetzes ist es Zeit, Bilanz zu ziehen: Wir haben bereits jede Menge geschafft, aber es gibt noch Einiges zu tun und es muss kontinuierlich weitergearbeitet werden“, betonte Carolina Trautner.

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  6. Berlin (kobinet)Nach den abgeschlossenen Sondierungsgesprächen steht der Zeitplan für die rot-grün-roten Koalitionsverhandlungen in Berlin. Der SoVD-Landesverband erwartet eine deutliche Verbesserung vor allem in den für Senior:innen und für Menschen mit Behinderungen bedeutsamen Politikbereichen.

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  7. München (kobinet)Am 27. Oktober findet von 17:00 - 19:00 Uhr der nächste MAIK Onlinetalk unter dem Motto "Assistenz im Krankenhaus - eine Mogelpackung? Viele Betroffene fühlen sich weiterhin allein gelassen" statt. Thema ist die neue Regelung der Assistenz im Krankenhaus, die im Juni 2021 vom Deutschen Bundestag und im September vom Bundesrat verabschiedet wurde. Es geht darum, dass Menschen mit schweren Behinderungen bei Krankenhausaufenthalten von Personen ihres Vertrauens begleitet werden können, wie es in der Ankündigung der Veranstaltung im Rahmen des Münchner außerklinischen Intensivkongress (MAIK) heißt.

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  8. Berlin (kobinet)Psychiatrische Zwangsmaßnahmen sind ein brennendes Thema für das psychosoziale Versorgungssystem. Gerade in der internationalen menschenrechtlichen Debatte [1] wird immer wieder darauf verwiesen, dass freiheitseinschränkende und medizinische Zwangsmaßnahmen im klaren Widerspruch zu den Rechten auf Selbstbestimmung und Freiheit (Artikel 12 und 14 UN-BRK) stehen und nicht als staatliche Schutzmaßnahmen verstanden werden dürfen.

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  9. STUTTGART (kobinet)Der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg vergab gestern bei einer online Preisverleihung zum Kreativwettbewerb „Und wer fragt uns – Pandemiegeschichten junger Menschen“ fünf Preise an Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 20 Jahren. Zusätzlich wurde ein Sonderpreis vergeben. Die Sachpreise in Höhe von insgesamt 1.250 Euro gingen an Einzelpersonen und Gruppen unterschiedlicher Altersklassen.

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  10. BERLIN (kobinet)Es ist nicht nur soziale Kälte, die vielen Hartz-IV-Empfängerinnen und Hatz-IV-Empfängern,, Geringverdienenden sowie Rentnerinnen und Rentnern im bevorstehenden Winter zu schaffen machen könnte. Angesichts der steigenden Energiepreise könnten sozial Benachteiligte auch wetterbedingt vor einem außergewöhnlich harten Winter stehen. Darauf verweist der VdK Sozialverband Nordrhein Westfalen.

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  11. DRESDEN (kobinet)Am 21. Dezember finden in diesem Jahr wieder die bereits bekannten und beliebten Kurzfiltage statt. Im Jahr 2019 wurden fast 400 Veranstaltungen gezählt. Somit konnten viele Menschen für die KURZFILMTAG-Idee begeistert werden. Für Menschen mit Lernschwierigkeiten und Menschen mit Behinderung wird es in diesem Jahr das Special „Leichte Sprache“ mit den Programmen „Gregor, Wolf und Willi“ und „Emma, Giraffen und ein Hund“ geben. Die Filme in diesen beiden Kurzfilmprogrammen wurden von Mitgliedern der Arbeitsgruppe Leichte Sprache der Stadt AG/Lebenshilfe Dresden ausgesucht.

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  12. Greifswald (kobinet)Über ein Urteil des Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg zur Kostenübernahme für einen höhenverstellbaren Schreibtisch für Arbeitnehmer*innen berichtet Henry Spradau für die kobinet-nachrichten.

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