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  • Ausweitung von Zwangsbehandlungen verhindern
    "Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der materiellen Zulässigkeitsvoraussetzungen von ärztlichen Zwangsmaßnahmen und zur Stärkung der Selbstbestimmungsrechte von Betreuten", so lautet der Titel eines von der Bundesregierung in den Bundestag eingebrachten Gesetzentwurfs. Hinter dem langen Titel verbirgt sich die Gefahr, dass Zwangsmaßnahmen auf die ärztliche Behandlung ausgeweitet werden. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Martin Lindheimer vom Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener (BEB) über die drohenden Gefahren im Rahmen dieses Gesetzesvorhabens.

  • Noch mal zum Film über Inklusion
    Film taugt nicht für Pauschalkritik an Inklusion, meint das Projektteam "Inklusionsbeobachtung und -beratung in Baden-Württemberg" nach einer Voraufführung des Dokumentarfilms Ich.Du.Inklusion, der am 4. Mai in die Kinos kommt: Eine lebendige Dokumentation aus einer lebendigen Klasse in NRW. Viele klagende Erwachsene. Eine tolle Klasse, die viel von Vielfalt und Inklusion verstanden hat. Kinder, die zusammenhalten und zu Freunden geworden sind.

  • Kulturorganisation mit Behinderungen
    Man kann nicht nur viel erleben, wenn man eine Reise tut, wie dies das Sprichwort besagt. Man kann auch eine ganze Menge erleben, wenn man für andere, vor allem, wenn sie einen Rollstuhl nutzen, eine Reise und eine Veranstaltung organisiert. Davon kann Manfred Zalfen ein Lied singen, der die Veranstaltungen mit dem Performer und Inklusionsbotschafter Roland Walter in Kassel organisiert hatte. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit dem Kulturmanager.

  • LIGA Selbstvertretung unterstützt Petition gegen Zwangseinweisungen
    Dass AbilityWatch mit der Anfang dieser Woche gestarteten Petition mit mittlerweile knapp 45.000 UnterstützerInnen auf change.org nicht nur ein Thema angepackt hat, dass viele bewegt, sondern damit auch wichtige Forderungen für die Umsetzung des Artikel 19 der UN-Behindertenrechtskonvention auf die Tagesordnung bringt, darüber waren sich die Mitglieder der LIGA Selbstvertretung bei ihrem Treffen am 26. April in Berlin einig. Daher unterstützt die LIGA auch die Petition und ruft dazu auf, auf breiter Front dafür zu werben.

  • Kein Notruf für Gehörlose
    Chance verpasst – Gehörlose weiterhin in Gefahr, betitelt heute die behindertenpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag eine Pressemitteilung: "Die Bundesregierung hat die Chance vertan, in dieser Legislaturperiode ein barrierefreies Notrufsystem einzuführen, mit dem gehörlose und hörgeschädigte Menschen in Notsituationen Hilfe anfordern können. Die gestern verabschiedete Novelle des Telekommunikationsgesetzes sieht die nötigen Änderungen nicht vor und unser Antrag wurde abgelehnt", so Corinna Rüffer.

  • Ministerin lobt Integrationsunternehmen
    Die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler überbrachte dem Integrationsunternehmen BEST in Boppard ihre herzlichen Glückwünsche zum Jubiläum. "Im Laufe von 25 Jahren wuchs das Unternehmen BEST zu einem der größten und erfolgreichsten Inklusionsbetriebe in Rheinland-Pfalz heran und darf im Land beispielgebend als Leuchtturm gelten", betonte die Ministerin.

  • Noch bis 1. Mai bewerben für's Campaign Boostcamp
    "Noch bis 1.Mai bewerben für's Campaign Boostcamp!" Unter diesem Motto weisen die Sozialhelden auf eine spannende Veranstaltung hin. Das Campaign Boostcamp bietet politisch Engagierten Trainings an, um das Handwerkszeug für Kampagnen zu erlernen und Netzwerke zu anderen Aktivist*innen zu knüpfen. Das nächste Campaign Boostcamp findet statt vom 25. bis 30. Juni in der Perspektivfabrik nahe Berlin.

  • Sozialwahl: Barrierefreie Unterlagen anfordern
    Die Sozialwahl 2017 ist barrierefrei - dazu hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) beigetragen. Für blinde und sehbehinderte Wählerinnen und Wähler wurden Stimmzettelschablonen und CDs produziert, auf denen der Umgang mit der Schablone erläutert wird. Darauf hat der DBSV in seinem Newsletter hingewiesen.

  • Es bewegt sich was und macht Spaß
    Seit November letzten Jahres macht Birger Höhn aus Dresden als Inklusionsbotschafter in einem von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführten und von der Aktion Mensch geförderten Projekt mit. Sein Fazit nach einem halben Jahr ist eindeutig: "Es bewegt sich was und macht Spaß".

  • Schloss Friedrichsfelde für alle?
    Das Schloss Friedrichsfelde im Berliner Tierpark bleibt nach Auskunft des Senats weiterhin nicht barrierefrei. Ab wann es auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zugänglich sein wird, sei derzeit nicht absehbar, sagte Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa. Er antwortete auf eine schriftliche Anfrage des Abgeordneten Thomas Seerig (FDP).

  • Berliner Protesttag vielfach unterstützt
    Die Auftaktrede der Kundgebung zum Berliner Protestag am Brandenburger Tor hält Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Weitere Protagonisten der Behindertenbewegung, wie etwa Raul Krauthausen (Sozialhelden), werden zugegen sein und ihre politischen Forderungen vortragen. Viele Vereine, Institutionen und Verbände unterstützen den Berliner Protesttag. Sie vertreten Millionen von Mitgliedern und betroffene Menschen. Eine Liste der Unterstützer-Vereine und weitere Informationen auf www.protesttag-behinderte.de.

  • Mehr Barrierefreiheit in der EU angestrebt
    Wie der Pressedienst der Europäischen Kommission berichtet, müssen wichtige Produkte und Dienstleistungen wie Telefone, E-Book-Reader, Betriebssysteme und Zahlungsterminals für Menschen mit Behinderungen zugänglich gemacht werden. Das sehen Entwürfe von EU-Vorschriften vor, die im Binnenmarktausschuss mit 20 Ja-Stimmen bei 17 Stimmenthaltungen angenommen wurden.

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