Nachrichten, Behindertenpolitik, Behindertenorganisationen, Selbstbestimmt, Leben
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  • Armutskongress zur Bundestagswahl
    Eine gerechte Steuerpolitik, gute Arbeit statt prekäre Beschäftigung und Sozialleistungen, die zum Leben reichen - das fordern die Veranstalter des zweiten Armutskongresses in ihrem heute vorgestellten gemeinsamen Aufruf. Der Paritätische Gesamtverband, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Nationale Armutskonferenz wollen damit anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl zeigen, auf welche Politik es ankommt, um Armut wirkungsvoll einzudämmen. Unterstützt wird der Aufruf von 13 weiteren Sozial-, Wohlfahrts- und Fachverbänden sowie gewerkschaftlichen Organisationen. Armut und Armutsgefährdung seien in Deutschland längst keine Randerscheinung mehr, sondern ein massenhaftes Phänomen mitten in der Gesellschaft, das auf mehreren Ebenen bekämpft werden müsse.

  • Gegen Windmühlen kämpfen
    In einer Verlagsbeilage "Leben mit Behinderung" der Berliner Zeitung kritisiert heute Laura Gehlhaar die Ausgrenzung. Die Bloggerin, Aktivistin und Publizistin gelangt oft an einen Punkt, "an dem man das Gefühl hat, gegen Windmühlen zu kämpfen", sagte sie im Interview mit Stefanie Paul.

  • Gewissensfrage
    Bei der Diskussion um die Ehe für alle haben die einzelnen Parteien im Zuge ihrer Parteiprogramme und des mittlerweile auf Touren kommenden Bundestagswahlkampfes die Diskussion angefeuert und sich positioniert. Auf diesen Wind aus allen Richtungen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel nun die Tür geöffnet und das Thema zur Gewissensfrage erklärt. Dies könnte bedeuten, dass das Abstimmungsverhalten von den Fraktionen freigegeben werden könnte. Was sich hier abzeichnet, scheint beim Wahlrechtsausschluss behinderter Menschen nicht möglich zu sein, wie kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar bemängelt.

  • Eine Schule für Alle: Inklusion schaffen wir
    Vom 8. - 10. September lädt der Verein mittendrin zum Inklusions-Kongress an die Universität zu Köln ein. Das Programm geht mit einer Fülle von Veranstaltungen auf die aktuellen Herausforderungen inklusiver Schule ein und liefert Handwerkszeug, Inspiration, Austausch, wie es in der Ankündigung heißt.

  • Beilage zur Behindertenpolitik der Jungen Welt
    Morgen, am 28.6., wird die diesjährige Behindertenpolitik-Beilage in der "jungen Welt" erscheinen. Darauf hat Michael Zander aufmerksam gemacht.

  • Diskussion mit BundestagskandidatInnen in Stuttgart
    Wenn am 24. September die Bundestagswahl stattfindet, sind auch viele Menschen mit Behinderung in Stuttgart aufgerufen, ihr Kreuz zu machen. Daher veranstaltet das Stuttgarter Zentrum selbstbestimmt Leben (ZsL) am Montag, den 03.07.2017 um 19:30 Uhr, in den barrierefreien Räumen des ZsL in der Reinsburgstr. 56 in Stuttgart-West, eine im Stil der Fernsehsendung "Hart aber fair" angelehnte Diskussion mit dem Kabarettisten Rainer Schmidt. Die zur Wahl stehenden Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Wahlkreis Stuttgart 1 und 2 sollen Stellung beziehen zu verschiedenen Themengebieten, die für Menschen mit Behinderung wichtig sind.

  • Soziales Engagement im Internet
    Der Smart Hero Award 2017 wurde heute in Berlin vergeben. Bereits zum vierten Mal war der Preis von der Stiftung Digitale Chancen und Facebook ausgelobt worden. Die fünf prämierten Projekte begeisterten die Jury und das Publikum ebenso wie die Schirmherrin des Wettbewerbs, Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries. Die Ministerin gratulierte den Gewinnerinnen und Gewinnern. Sie zeigten, "dass Digitalisierung und soziales Engagement Hand in Hand gehen können. Sie nutzen die Potentiale, die die sozialen Plattformen bieten, um auf sehr kreative Weise das Miteinander zu stärken und sind damit Vorbild und wichtige Stütze in unserer Gesellschaft.“

  • Beratung für Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund
    Seit April dieses Jahres gibt es in Dortmund das Projekt „ Beratungs- und Kontaktstelle für Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund“. Das durch die Aktion Mensch geförderte Projekt möchte durch kultursensible Beratung und Aufklärung Menschen mit Migrationshintergrund und Behinderung und ihre Angehörigen über ihre Rechte informieren und Hilfesysteme aufzeigen. Neben Beratungen werden im Rahmen des Projektes vielfältige Gruppenangebote initiiert, um den Austausch und Begegnungen von Betroffenen, Angehörigen und Familien zu fördern und zu unterstützen.

  • Freiwilligenagenturen für inklusive Ideen ausgezeichnet
    "Anstiften zur Teilhabe!" Unter diesem Motto wurden am 23. Juni drei Ideen von Freiwilligenagenturen mit jeweils 1.000 Euro ausgezeichnet, die sich für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen stark machen.

  • Zahlreiche Besucher bei Kunstausstellung
    Dass eine Sehbehinderung kein Hinderungsgrund für kreatives Schaffen ist, davon konnten sich die Besucher einer Ausstellung der Werkstatt-Galerie 37 der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte am vergangenen Wochenende überzeugen. Im Rahmen der Ausstellungsreihe Kunst privat! öffnete die Frankfurter Stiftung ihre Pforten und präsentierte beeindruckende Werke blinder und sehbehinderter Künstler. Besonderes Highlight: Die Besucher durften die Exponate mit ihren Händen ertasten und auf Wunsch auch eine Augenbinde dabei tragen, was viele Interessierte mit großer Begeisterung taten.

  • Was die Parteien zur Inklusion versprechen
    Am 24. September 2017 wird in Deutschland der nächste Deutsche Bundestag gewählt. Drei Monate vor diesem Termin hat die Zeit der "Wahlversprechen" längst begonnen. Aber was versprechen uns die Parteien eigentlich ? Was versprechen sie zu tun, wenn sie denn in Regierungsverantwortung gewählt sind ? Kobinet-Redakteur Jens Wegener hat sich einmal durch die 490 Seiten bisher vorliegender Wahlprogramme gelesen und aufgeschrieben, was er unter dem Stichwort "Inklusion" in diesen Programmen gefunden hat.

  • Wahlrechtsausschlüsse in der Slowakei verfassungswidrig
    Am 22. Juni besuchte die slowakische Kommissarin für Menschen mit Behinderung, Zuzana Stavrovska, ihre deutsche Amtskollegin Verena Bentele, die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, in Berlin. Sie tauschten sich zur inklusiven Bildung, zum barrierefreien Zugang zum ersten Arbeitsmarkt und zum Betreuungsrecht aus. Die slowakische Kommissarin stellte dabei Verena Bentele das Urteil des Slowakischen Verfassungsgerichts vom 22. März 2017 vor, in dem das slowakische Wahlgesetz mit seinen Wahlrechtsausschlüssen von Menschen mit Behinderungen für verfassungswidrig erklärt wurde.

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