kobinet-nachrichten

Tagesaktuelle Nachrichten zur Behindertenpolitik
  1. BONN (kobinet)Angesichts steigender Pflegekosten und wachsender Pflegefallzahlen warnt der BDH Bundesverband Rehabilitation vor einer sozialen Schieflage in der Pflegeversicherung. Die Einführung einer Pflegevollversicherung, die sämtliche Kosten ambulanter und stationärer Pflegeleistungen einschließt, würde nach Einschätzung dieses Verbandes dazu beitragen, eine klaffende Gerechtigkeitslücke zu schließen.

    Quelle

  2. BREMEN (kobinet)Mit dem Beginn dieser Woche gehen beim Martinsclub Bremen zwölf junge Menschen auch praktisch an den Start ihrer dreijährigen Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin / zum Heilerziehungspfleger. Dieser Ausbildungskurs war bereits am Ende der vergangenen Woche mit einem ersten Arbeitstag sowie einer Veranstaltung zur der feierlichen Vertragsunterschrift eröffnet worden.

    Quelle

  3. MAGDEBURG (kobinet)Nachdem der Ältestenrat des Magdeburger Landtages im Herbst des Jahres 2014 den Beschluss gefasst hatte, die Plenardebatten auch in Gebärdensprache zugänglich zu machen, wurde dies nach einer Testphase für die Landtagssitzungen am 23. und 24. August des Jahres 2017 erstmals so praktiziert. Der Landtag von Sachsen-Anhalt begeht somit in diesem Jahr ein kleines Jubiläum - seit drei Jahren ist in diesem Bundesland Politik auch in Gebärdernsprache zugänglich.

    Quelle

  4. Berlin (kobinet)Lerne loszulassen, das ist der Schlüssel zum Glück. (Buddha)

    Quelle

  5. MÜNCHEN (kobinet)Die libanesiche Hauptstadt Beirut wurde in der vergangenen Woche von zwei verheerenden Explosionen erschüttert, wodurch große Teile der Stadt verwüstet wurden. Um den Menschen dort helfen zu können, ruft auch Handicap International zu Geldspenden auf.

    Quelle

  6. PFRONSTETTEN-AICHELAU (kobinet)In einer Presseinformation weist die PARAVAN GmbH darauf hin, dass der Stehrollstuhl "PR 40" eine Hilfsmittelnummer erhalten hat.

    Quelle

  7. DRESDEN (kobinet)Mit dem öffentlichen Personenahverkehr unterwegs sein zu können - und das möglichst allein und ohne fremde Hilfen - das ist für viele Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sehr wichtig. In einer Stadt wie Dresden ist da auch sehr viel möglich - wenn man sich zu fahren getraut. Dazu ist es wichtig, zu wissen, wie alles funktioniert und eigene Unsicherheiten abzubauen. Dem dient das Mobilitätstraining, das jedoch wegen der Corona-Maßnahmen im Frühjahr eingestellt werden mußte. Jetzt starten die Informationsveranstaltungen zum öffentlichen Personenahverkehr wieder.

    Quelle

  8. Bremen (kobinet)"Eine blinde Frau steht vor einer Kaffeemaschine. Das Bedienfeld hat keine Tasten, sondern einen Touchscreen, auf dem sie vergeblich nach Informationen tastet. In knalliger Schrift steht über dem Bild: Ans blind sein bin ich gewöhnt. Aber keinen Kaffee mehr bekommen: Verdammt!" So beschreibt Kassandra Ruhm ihr 32. Poster der Woche aus ihrer Reihe "bunt ist schöner" - eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

    Quelle

  9. Kassel (kobinet)Mit der Vorstellung einer von der Sommercamp-Teilnehmerin Marleen Soetandi extra für's Sommercamp erstellten Zeichnung und einer Trommeleinlage von Uwe Wipyor ging heute Abend das Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen zu Ende. Zuvor gab es noch eine virtuelle Wanderung durch das am 5. Juni gestartete andere kreativ und online durchgeführte Sommercamp und musikalische Einlagen.

    Quelle

  10. München / Berlin (kobinet)"Wir haben ein Qualitätsproblem im Gesundheitssystem“, so bringt der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Jürgen Dusel auf den Punkt. Die Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderungen fordern die Kassenärztlichen Vereinigungen, Bundesminister Jens Spahn, die Landesgesundheitsminister, die Leistungsträger und die Gesetzgeber auf, die Barrierefreiheit bei Arztpraxen weiter durchzusetzen.

    Quelle

  11. Mainz (kobinet)Inklusion während der Corona-Pandemie ist Thema der Sommerreise des rheinland-pfälzischen Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen Matthias Rösch vom 11. bis 14. August. "Die Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie stellen zum Teil neue Barrieren für Menschen mit Behinderungen dar. Bei meinen Besuchen vor Ort will ich erfahren, wie die Menschen mit Behinderungen die Herausforderungen der Corona-Pandemie wahrnehmen und meistern“, erklärte der Landesbeauftragte.

    Quelle

  12. Berlin (kobinet)Die Stiftung Anerkennung und Hilfe richtet sich an Menschen, die als Kinder und Jugendliche in der Zeit von 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland bzw. von 1949 bis 1990 in der DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben und heute noch unter den Folgewirkungen leiden. Am 31. Dezember 2020 endet die Anmeldefrist und im Jahr 2021 werden die schon gestellten Anträge noch bearbeitet. Darauf macht die Anlauf- und Beratungsstelle der Stiftung Anerkennung und Hilfe in der Darßer Straße 103 in 13051 Berlin aufmerksam.

    Quelle