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Tagesaktueller Nachrichtendienst zur Behindertenpolitik
  1. Leipzig (kobinet)Der Verein Ungehindert hat in der Corona-Krise damit begonnen, Munschutzmasken zu nähen - 80 davon wurden bereits vergeben. Nun wendet der Verein weitere Mittel auf, um Material für eine zweite Tranche von Mundschutzen für Assistenzkräfte und Pflegende der #Risikogruppen von Menschen mit Behinderungen zu finanzieren. Diejenigen, die Bedarf haben, können sich beim Verein melden.

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  2. MÜNCHEN (kobinet)Aufgrund der vielen Einschränkungen ist das öffentliche Leben nahezu zum Erliegen gekommen. Wenig soziale Kontakte können ein Gefühl der Einsamkeit hervorrufen, die Nachrichtenflut schürt möglicherweise Unsicherheiten und einige fühlen sich schlicht und einfach hilflos. Aus diesem Grunde und getreu dem Motto „Gemeinsam durch die Krise trotz sozialer Distanz“ startet der Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB) heute das „Kummer-Telefon“ für blinde und sehbehinderte Menschen in Bayern.

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  3. Würzburg (kobinet)Nicht genügend Personal in Krankenhäusern, Unterversorgung in Pflegheimen, schlechte Bezahlung von Pflegekräften, so dass Tausende mit Sozialleistungen aufstocken müssen, bis hin zu Pflegeheimen, die nun besonders von Infektionen und Todesfällen betroffen sind. Die Nachrichten aus dem Pflegealltag sind in diesen Tagen nicht gut. Für Claus Völker aus Würzburg, der sich in und mit Einrichtungen auskennt, ein Anlass für einen Beitrag auf den NachDenkSeiten mit dem Titel: "Corona-Krise und der ‚real existierende Pflegealltag‘ in stationären Einrichtungen der Altenhilfe".

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  4. KERPEN (kobinet)Mit dem Preis der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft „Personenorientierung konkret“ werden innovative Beispiele gewürdigt, die dazu beitragen, dass die individuellen Bedürfnisse und Interessen von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und komplexem Unterstützungsbedarf Wirklichkeit werden. Er wird seit 2008 vergeben und wurde jetzt auch für das Jahr 2020 ausgeschrieben.

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  5. Berlin (kobinet)"Protest Erfolgreich! 'Heimzwang-Gesetz' von Jens Spahn von Bundesrats-Tagesordnung gekickt!" So kommentiert Michel Arriens von change.org die Tatsache, dass der Bundesrat am vergangenen Freitag nun doch noch keine Stellungnahme zum von der Bundesregierung entwickelten Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von intensivpflegerischer Versorgung und medizinischer Rehabilitation in der gesetzlichen Krankenversicherung (Intensivpflege- und Rehabilitations-stärkungsgesetz - GKV-IPReG) verabschiedet hat. Die Beratung und Beschlussfassung wurde von der Tagesordnung abgesetzt. "Das Gesetz ist damit nicht vom Tisch", mahnt Michel Arriens aber und verweist auf eine entsprechende Petition gegen den Gesetzentwurf bei change.org.

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  6. Bonn (kobinet)"Du bist als Mensch mit Behinderung von der Corona-Krise besonders betroffen? Du setzt dich für Mitmenschen mit Behinderung ein? Oder du möchtest allen Helfer*innen einfach mal Danke sagen? Schicke uns dein Statement mit Foto!" So lautet der Aufruf der Aktion Mensch, die damit begonnen hat, entsprechende Statements auf ihrer Internetseite zu veröffentlichen.

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  7. Heidelberg (kobinet)Nachdem das Strategiewochenende in Uder vom Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) wegen Corona abgesagt werden musste, zeigte sich der Verein kreativ und verlegte die Veranstaltung kurzerhand in die virtuelle Realität. Am Samstag, den 28. März, trafen sich 33 Menschen mit Assistenzbedarf in einer Online-Veranstaltung und besprachen die brennendsten Themen rund um das Thema Assistenz in Zeiten von Corona. Und das klappte richtig gut, wie Thomas Schulze-zur-Wiesch von NITSA berichtet.

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  8. Halle (kobinet)Die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag weist heute auf das Projekt "Nicht gesellschaftsfähig – Alltag mit psychischen Belastungen" hin. Das Projekt möchte unter #ngf #dontpanic viele Stimmen zusammentragen, um gerade in Corona-Zeiten statt Panikmache oder Fatalismus lieber Besonnenheit und Zuversicht zu fördern. Hierzu hat Jennifer Sonntag selbst einige Fragen beantwortet und rät u.a., sich gut zu informieren und vor allem: "Keine Panik".

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  9. Berlin (kobinet)Die Freiheit ist wie Licht und Sonne; man muss sie verloren haben, um zu verstehen, dass man ohne sie nicht leben kann. (Giacomo Matteotii)

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  10. Berlin (kobinet)Corona, Du kannst etwas was ich nicht vermag. Du bist so winzig, aber in der Masse so wirkungsvoll. Du wirkst und änderst Dinge, die ich niemals allein verändern könnte. Und das auch noch ohne Ansehen der Person, ohne Rücksicht auf Reichtum, ohne Lobby. Aber dafür nimmst Du Dir die Menschen, die nicht über die gesundheitlichen Kräfte verfügen, sich zu wehren, ganz. Das ist traurig. Deine Kraft und Dein Vermögen, Dich durchzusetzen, das verdient Respekt.

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  11. Berlin (kobinet)Mittlerweile haben die verschiedenen Bundesländer Regelungen zu Werkstätten für behnderte Menschen in Corona-Zeiten getroffen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen hat dazu Fragen und Antworten (FAQs) auf seiner Internetseite eingestellt.

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  12. Mainz (kobinet)Das Hotel INNdependence ist einigen behinderten Menschen gut bekannt, weil in dem weitgehend barrierefreien Hotel in Mainz immer wieder Tagungen und Schulungen stattfinden. Nachdem das Hotel vor einigen Tagen aufgrund der Reisebeschränkungen geschlossen werden musste, öffnete der Inklusionsbetrieb der Gessellschaft für psychosoziale Einrichtungen (gpe gGmbH) am 27 März wieder die Türen für Gäste. Drei wohnungslose Männer bezogen die ersten Zimmer. Eine wohnsitzlose Frau zieht vermutlich am kommenden Montag ein.

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