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  • Alltag in vielen Einrichtungen
    Die Missstände in Behindertenheimen und -werkstätten im Umgang mit behinderten Menschen, die vom Team Wallraff in der gestrigen RTL-Sendung aufgedeckt und dargestellt wurden, sind nach Ansicht des Geschäftsführers des Netzwerks von Menschen mit Lernschwierigkeiten Mensch zuerst keine Einzelfälle. Stefan Göthling hat früher selbst in einer Behindertenwerkstatt schlechte Erfahrungen gemacht und weiß von vielen Menschen mit Lernschwierigkeiten, dass diese in solchen aussondernden Einrichtungen kaum die Unterstützung bekommen, die sie brauchen.

  • Menschenrechtsverletzungen aufdecken
    Gestern Abend hat das Team Wallraff von RTL einmal wieder bestätigt, was denjenigen so schwer im Magen liegt, die sich behindertenpolitisch engagieren und die vielen Geschichten der Herabwürdigung und der Menschenrechtsverletzungen von behinderten Menschen, die in Einrichtungen der sogenannten Behindertenhilfe leben oder in solchen Einrichtungen gelebt haben, kennen. Dies veranlasste kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul zu folgendem Kommentar:

  • Mehr Schlagkraft entwickeln
    Um Teilhabe und Vielfalt zu ermöglichen, muss die Partizipation noch stärker in den Blick genommen werden: Das machte Geschäftsführer Dr. Volker Anneken vom Kölner Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS) beim Netzwerktreffen "Inklusion im Sport" deutlich, zu dem der Landessportbund Rheinland-Pfalz unter dem Motto "Netzwerkarbeit – Schlüssel zur Inklusion im Sport" vor kurzem in die Aula des Schloss-Gymnasiums in Mainz geladen hatte.

  • Team Wallraff undercover in Behindertenreinrichtungen
    Das Team um Günter Wallraff, das in der RTL Sendung "Team Wallraff" undercover und mit versteckter Kamera verschiedene gesellschaftliche Bereiche unter die Lupe nimmt und Missstände aufdeckt, löste gestern Abend angesichts der Berichterstattung über die Zustände in zwei Werkstätten und einem Wohnheim für behinderte Menschen Bestürzung bei vielen Menschen in Deutschland aus. Der Blick hinter die Kulissen u.a. auch der Lebenshilfe zeigt eindeutige Menschenrechtsverletzungen hinter dem altbekannten Wohltätigkeitsgedusel der dargestellten Einrichtungen auf.

  • Thementag „f.re.e ohne Grenzen“ auf Münchner Reisemesse f.re.e
    Am Mittwoch, den 22. Februar 2017 öffnet die jährlich stattfindende Freizeit- und Reisemesse f.re.e in München ihre Tore. Bis zum Sonntag, den 26. Februar 2017 können interessierte MessebesucherInnen sich dort auch über barrierefreie Angebote informieren. Zum ersten Mal widmet sich diese Messe in diesem Jahr mit dem Thementag „f.re.e ohne Grenzen“ dem Thema barrierefreies Reisen.

  • Gespräche im BStamAS zur Umsetzung des BTHG in Bayern
    Am gestrigen Montag, den 20. Februar fand im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales die erste Beteiligungsrunde zur landesrechtlichen Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes statt. Das Ministerium lud Verbände und Vereine, sowie Spitzenvertreter der Kommunen und Landkreise und Bezirke zu einer großen Runde, um Eckpunkte für die zu erarbeitenden Landesgesetze und Landesverordnungen zu setzen.

  • Führerschein-Check ab 75?
    Führerschein-Checks ab 75? Der Sozialverband Deutschland (SoVD) findet das diskriminierend. Adolf Bauer, Vorsitzender des Sozialverbands in Niedersachsen, kritisierte heute Vorschläge des Vorsitzenden des Seniorenbeirats der Region Hannover zur Einführung eines verpflichtenden Führerschein-Checks für Ältere. „Es gibt keinen Grund für gesetzliche Regelungen. Man kann doch nicht alle Senioren über einen Kamm scheren", ist Bauer irritiert.

  • ForseA-Lohnempfehlung für Arbeitgebermodell
    Die bisherige Mindest-Lohnempfehlung für Assistentinnen und Assistenten in Arbeitgebermodellen lautete auf die Tarifgruppe TVöD-K EG 4 Stufe 2. Sie fußte auf dem bis 2007 gültigen BAT KR1, dem niedrigsten Tariflohn für ungelernte Pflegekräfte im Krankenhaus

  • Team Wallraff besuchte undercover Förderschulen
    Der TV-Sender RTL nimmt heute Förderschulen unter die Lupe. Gedreht hat das Team Wallraff - undercover. Im Vorfeld der heutigen Ausstrahlung gab es bereits viel Aufregung, da der Sender die Inhalte geheim hält. Verschiedene Zeitungen berichteten vom Rätselraten vor Ort.

  • Behinderte Menschen in Entwicklungsländern nicht ausgrenzen
    Behinderte Menschen in Entwicklungsländern werden ausgegrenzt. Sie haben keinen Zugang zu Bildung und damit auch keine Aussicht auf eine Erwerbstätigkeit - auf diesen Missstand weist die Christoffel-Blindenmission (CBM) aus Anlass des Welttag der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar hin.

  • Gebärdensprache in der Schule
    Gebärdensprache in der Schule für alle ? Nach einem Bericht der "Frankfurter Rundschau" könnte das in Hessen bald Wirklichkeit werden. Nach dem Behindertengeichstellungsgesetz ist die Gebärdensprache ja bereits seit dem Jahr 2002 als Sprache anerkannt. Jeder weiß, dass im Alltag da jedoch noch großer Nachholebedarf besteht. In Hessen gibt es jetzt die Überlegung, ein Wahlfach "Gebärdensprache" einzuführen.

  • Vielfalt ist ein Menschenrecht
    Vielfalt ist ein Menschenrecht und Diskriminierung ein Angriff aufs Grundgesetz", so bringt es die rheinland-pfälzische Familienministerin auf den Punkt. "Für Kinder und Jugendliche ist Vielfalt kein Thema, sondern selbstverständlich. Dabei können sie sich auf den Schutz durch die Gesellschaft und unseren Staat verlassen. Denn unser Grundgesetz verspricht, dass alle Menschen im Rahmen des Rechts so sein können, wie sie sind. Diese Zusage wird derzeit angegriffen – rechtsextremes Gedankengut und menschenverachtende Standpunkte werden unverhohlen geäußert, der Wind ist rauer geworden. Dazu sagen wir: Nein, so nicht", erklärte die rheinland-pfälzische Familienministerin Anne Spiegel zur Eröffnung des 3. Ländertreffens der Antidiskriminierungs- und Vielfaltsstellen in Mainz.

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